Heimat Zerstörung um den Preis des Geldes

Ein Leserbrief von Martin Ott

In den gemeinsamen Gemeinderatssitzungen von Geroldshausen und Reichenberg ging es vor allem darum, wie die Kommunen und die Bürger finanziell von den neuen Anlagen profitieren können. Ein Überblick über die aktuellen Berichte der Lokalzeitung Main-Post und regionaler Medien wie Radio Gong (https://www.radiogong.com/geroldshausen-gemeinderat-beraet-ueber-neue-windraeder-und-mehr-mitsprache-321966/)

Energie(w)ende(?)!

Da stehen sie also… Mehr als 30.000 Windräder bestimmen inzwischen das Aussehen Deutschlands und entstellen das Gesicht einer gesunden Kulturlandschaft. Krank sieht sie aus und krank ist inzwischen Deutschland,wo eine von den öffentlich-rechtlichen, links-grünen Medien beatmete Ideologie dem Recht auf Arbeit die Basis entzieht: unzuverlässige und unbezahlbare Energie!

Obwohl sogar der Weltklimarat inzwischen seine Sichtweise revidiert und am7. April 2026 erklärt hat, dass die aus den Indikatoren des Klimawandels in der Politik abgeleiteten Maßnahmen „unplausibel“ sind, hinterfragt keine der „Altparteien“ hierzulande, was sich hinter dem Feigenblatt „Klimakrise“ überhaupt verbirgt. Windräder werden angeblich gebraucht, um das „Klima zu retten“, aus Abhängigkeiten herauszukommen und tausende Haushalte „rechnerisch, bilanziell, theoretisch“ mit Strom zu versorgen.

Das rechtfertige im „übergeordneten öffentlichen Interesse“ die Windkraft und deren weiteren Ausbau, auch in Geroldshausen und von Ilmmünster bis nach Reichertshausen.

Das fatale, bis in höchste politische Ebenen hinein verbreitete Gemisch aus Ahnungslosigkeit, Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit lädt förmlich ein, Lebensräume irreparabel zu zerstören und Wirtschaftskraft samt Wohlstand in Deutschland zu strangulieren.

Eigentlich wäre dafür der (globale?) Klimawandel zuständig. Ihm unterstellen „Klimaretter“ jene Zerstörung unseres Planeten, die der Deutsche in seinem Land schon mal vorwegnimmt.

Eine der Folgen dessen, was die deutsche Klimahysterie schon angerichtet hat, ist doch offensichtlich: Höchste Strompreise werden dem zugemutet, dessen Steuergeld zu einem beträchtlichen Teil der Windkraftlobby angebiedert wird. Das versetzt sie in die Lage, für Windräder Grundstücke zu astronomischen Preisen zu pachten und deren Betreibern 20 Jahre lang Einnahmen zu garantieren, sogar für nicht erbrachte Leistungen!

Was für ein Geschäftsmodell, in dem sich die Profiteure der Windindustrie zu Lasten der Allgemeinheit in stürmischen wie windstillen Zeiten tummeln! Nach zahlreichen Gesprächen musste ich feststellen, dass bei fast allen einmütig für den Windkraftausbau plädierenden Gemeinde- und Stadträten, Bürgermeistern und Landräten entscheidendes Grundwissen fehlt, bzw. dem „Mainstream“ nachgeplappert wird.

Ich weigere mich aber immer noch, unseren auch von mir in die Politik gewählten Repräsentanten skrupellose Eigennützigkeit zu unterstellen, die ihnen verbietet, wenigstens zu hinterfragen, ob diese in der Welt einmalig praktizierte deutsche Energie-Wende nicht zwangsweise in das Energie-Ende einer ganzen Nation führen muss.

Martin Ott, Thalhof

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