Wenn Ideologie an der Physik scheitert

- Die Physik beugt sich keiner Ideologie (Fakten zum Wärmeeintrag): Trotz des Narrativs einer „emissionsfreien“ Zukunft zeigt das Beispiel der Großanlage Böhlen mit 162 MWp die harten Grenzen der Thermodynamik. Man muß bedenken, dass Solarpaneele die eingestrahlte Energie nur zu 20 – 24 % in Strom umwandeln. 10 – 15 % werden reflektiert und der Rest – also 60 – 65% – in Wärme umgewandelt. Dazu kommt noch, dass bei höheren Temperaturen der Wirkungsgrad der Paneele drastisch ein, also keine 20 – 24% mehr in Energie umgewandelt wird. Man geht davon aus das der Wirkungsgrad mit jedem Grad über 25°C. ca. 0,3 % sinkt. Das Resultat am Beispiel der Großanlage Böhlen: Gewaltige 545 MW thermische Wärmeemission werden ungehindert als riesiger „Plattenheizkörper“ direkt in die Umgebung abgegeben. Diese künstliche Aufheizung und Austrocknung (die dann erwärmte Luft kann mehr Feuchte aus dem Boden aufnehmen und abtransportieren) der Region wird durch den staatlichen Einspeisevorrang sogar bei negativen Strompreisen erzwungen.
- Wohlstand statt deutscher Bevormundung: Seit Beginn der Kulturgeschichte passt sich die Menschheit realen Klimazonen und Veränderungen an. Weltweit fordern Milliarden Menschen zu Recht Wohlstand und ein sicheres Auskommen – was nur über verlässliche Energiequellen funktioniert. Der deutsche Hochmut, der Welt ein extrem volatiles, unberechenbares System aufzuzwingen und gleichzeitig die physikalischen Nebenwirkungen im eigenen Land totzuschweigen, blendet globale Lebensrealitäten aus. Hinzu kommt die Scheinheilgkeit der Energiewende – seit dem Abschalten der deutschen Atomkraftwerke sind wir zum Nettostromimporteur geworden. In der Hauptsache beziehen wir unseren Strom in Dunkel- und Hellflauten aus französischen Atomkraftwerken oder erzeugen diesen aus Kohle und Gas.
- Vernunft zulassen statt Massenhysterie schüren: Die von Medien und Politik geschürte, alarmistische Angst vor Treibhausgasen blockiert jede technologieoffene Debatte. Lokale Großprojekte wie in Böhlen retten mit ihren rechnerischen CO2-Einsparungen das Weltklima nicht, verändern aber das regionale Klima unumkehrbar. Es braucht endlich rationale, wirtschaftlich vertretbare Lösungen, wissenschaftliche Forschung ohne Denkverbote und das Ende eines einseitig ideologisierten Klimakurses. Auch müssen die Schattenseiten der Energiewende endlich ebenfalls ideologieoffen benannt und erforscht werden.
Lesen Sie den Beitrag von Frank Hennig:
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Der menschengemachte Klimawandel – am Beispiel einer großen Photovoltaik-Freiflächenanlage
Beitrag von Dr. Ellen Walther-Klaus und Steven Rosick


